Tabu

DEFRANZY

TABU


Der Verkehr läuft akkurat durch die Straßen Berlins
Laktosefreie Latte, Beine baumelnd auf dem Fenstersims
Ich hab da so’n Gedanken und der lässt mich nicht mehr los
Ich will mich wehr’n, es ist so schwer, was mach ich denn jetzt bloß?

Glücklich leiert, doch grad allein, mich lädt wer auf ne Party ein
Soll ich hin oder siegt der Heiligenschein? Ich ruf zurück: „Wann soll ich wo sein?“
Das Tabu saugt mich ein, fühl’ mich so groß, dann schrecklich klein
Ich tauch unter, trink noch Einen, kann das wirklich mein Ernst sein?


Ja, na klar, trink’ noch n Schluck, locker’ den Kopf, gib dir n Ruck
Der Kasper baut seine Bühne schon auf, ich bin Tomb Raider, mach’ einen drauf
Meine Augen nehmen Blickkontakt auf, die Gedanken nehmen Riesenanlauf
Und ich renn’ all die Ordnung um, nehm’ das Chaos in Kauf

Es sieht mich an, ich mach’ die Tür zu
Bin jetzt allein, ganz allein mit dem Tabu
Es brennt sich ein wie ein Tattoo, ganz allein mit dem Tabu
Kerzenschein, nur ich und du, ganz allein mit dem Tabu



Meine Oberfläche spiegelt , das Tabu ist im Dienst
Geblendet, blind und taub spür’ ich wie es immer breiter grinst
Die Schlüssel klimpern laut, bin eingesperrt in mein’m Verließ
Es gibt mir and’re Namen, nennt mich so, wie ich noch nie hieß

Bin neu getauft im alten Kleid , verdränge das gedankliche Leid
Impuls schlägt das Gewissen breit, alle Birnen knallen raus, es ist soweit
Das Tabu reißt den Mund auf, schreit mich an, bringt mich groß raus,
Ich bin frei, plan’ den Ablauf, will ich wirklich auf den Absturz hinaus?

Lyrics Submitted by DeFranzy

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